Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett

Episadness: Der Abschiedsschmerz, wenn die Lieblingsserie für immer endet.

Hattet ihr das auch schon mal? Jede Woche auf’s neue kommt eure Lieblingsserie – vielleicht mit der wunderhübschen und cleveren Hauptdarstellerin oder dem obercoolen Cop. Manchmal möchte man einfach genau so sein wie die Vorbilder in der Lieblingsserie. Ich würde auf jeden Fall mal gerne im Kleiderschrank von der Gerichtsmedizinerin Maura Isles (Rizzoli & Isles) stöbern. Tja und dann kommt der eine Tag – Das Finale! Die letzte Folge läuft im Fernsehen und es ist vorbei. Einfach so. Oft frage ich mich was ich denn jetzt jeden Mittwochabend machen soll? So viel Freizeit ohne die Helden der Mattscheibe.

Ich bin eh ein richtiger Serienjunkie. Wenn eine Serie die Wörter „CSI“, „Crime“, „Mentalist“, „Bones“ oder „Castle“ im Titel hat, dann muss ich mir die einfach ansehen. Denn ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett!

 

Generell liebe ich aber auch Bücher. Am liebsten die mit den dunklen Einbänden wo das Blut praktisch an der Seite raus läuft. Wenn ich das Wort „Serienkiller“ auf dem Klappentext lese stehe ich praktisch schon an der Kasse im Buchgeschäft. Täglich muss ich mit der Angst leben das jemand meine Amazon-Wunschliste findet und mich festnimmt. Denke da kann der ein oder andere Cop auf die Idee kommen, dass ich auch ein Serienmörder bin.

Aber ihr könnt aufatmen: Statistisch gesehen werden nur 10 bis 15 Prozent der Gewalttaten von Frauen begangen. In den häufigsten Fällen wird dabei der Partner getötet.

Falls ihr euch auch mal gruseln wollte kann ich euch nur meine Lieblingsautoren empfehlen. Aber ACHTUNG! Das ist nichts für schwache Nerven: Nele Neuhaus, Simon Beckett, Jilliane Hoffman. Als Hausmeister oder stellvertretende Staatsanwältin sind die heutigen Schriftsteller nur über Umwege zum Schreiben gekommen. Wer weiß, vielleicht werden meine grauen Zellen auch mal einen Krimi raushauen.