Selber Eingefädelt – Nähkurs

Es gibt Momente im Leben in denen man einfach mal ne Anleitung lesen muss…

Jetzt wo ich so semi-professionell mit Mamas Nähmaschine unterwegs bin, meinte meine Freundin das es an der Zeit für einen Nähkurs sei. So richtig für Anfänger. Also ging es an einem wunderschönen Abend im Februar zu einem Nähkurs im Nachbardorf. Bevorzugt wird dort super niedliches Babyzubehör genäht z. B. Schlafsack, Kuscheltiere, Babykissen usw. Finde die Sachen wirklich sehr schön, aber mit dem Kinder kriegen wollte ich mir dann doch noch etwas Zeit lassen.

Starten wir mal mit einem einfachen Hotelkissenbezug ohne Reißverschluss – kann man ja auch als Nicht-Mami immer gebrauchen. Da das Patenkind von meinem Freund eh bald Geburtstag hat, bietet sich ja dieses individuelle Einzelstück als Geschenk an. Also ran an die Maschine. Okay so einfach ist es dann doch nicht… „Wie Fädelst du denn den Unterfaden ein?“, fragte die Kursleiterin erschrocken. Mh ja so ganz einfach halt. Das eine Teil raus und das dann dadrunter und so. Ich lernte also an diesem ersten Abend, dass ich bisher immer das gesamte Kugellager ausgebaut hatte um den Unterfaden einzufädeln. Na ja ich fand es immer schon sehr kompliziert, aber das erklärte ja jetzt einiges. Die Anleitung meiner Maschine zu studieren war also Hausaufgabe für das nächste Mal. Wow Faden umspulen und verschiedene Nähmuster – das ist ja der Hammer was die Maschine alles kann. Okay – es gibt Momente im Leben in denen man einfach mal ne Anleitung lesen muss.

Die Woche drauf war ich also bestens vorbereitet und meine Nähkarriere in diesem 6 wöchigen Kurs begann. Der Kissenbezug war super zum Üben. Danach gab ich mich an einen Reißverschluss in meinem neuen Bezug für meinen Sitzsack und als letztes Projekt bekam mein Freund eine neue Kochschürze.

Kissenbezug

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Bezug für meinen Sitzsack

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kochschürze für meinen Freund