Selbst Eingefädelt – Neuer Mitbewohner

Im Duden kommt „Nähen“ vor „Putzen“.

Das ist nicht nur ein netter Spruch, sondern eine Tatsache. Nadel und Faden halten nämlich die Seele zusammen. Dem Gerücht das Nähen günstiger als eine Therapie ist, kann ich noch nicht ganz beipflichten. Je nach dem was man für Stoff oder Zubehör kauft kann auch Nähen ganz schön teuer werden. Eigentlich beruhig es einen schon wenn man sich an die Maschine setzt. Außer natürlich dieser blöde Unterfaden verheddert sich oder der Stoff gleitet nicht so durch die Maschine wie man es gerade will. Am Schluss ist man auf jeden Fall sehr stolz wenn das gewünschte Ergebnis fertig ist. Trotzdem muss ich der Wahrheit ins Auge sehen: Den Putzlappen kann ich trotzdem nicht einmotten.

 

Nachdem ich mir  bei meiner Mama zwei Jahre die Nähmaschine „ausgeliehen“ habe, wurde es Zeit für was eigenes. Diese Meinung hatte auch der Weihnachtsmann. Also lag Heilig Abend meine erste eigene Singer Nähmaschine unter dem Tannenbaum. Jetzt kann es losgehen!